Mittagsschlaf: In der Ruhe liegt die Kraft
Krankheiten 14. February 2012Stress, Burn Out und Depression müssen nicht sein. Der, von der Chronobiologie (wieder)-entdeckten Tages-Leistungskurve folgend, hilft manchmal schon der bewusst gehaltene, kurze Mittagsschlaf um wieder fit zu sein.
Siesta, Power Napping, Mittagsschlaf sind die kulturübergreifend bekannten, aber oft vernachlässigten Pausen, die der Mensch braucht. Gerade in einer Welt der dauernden Reizüberflutung, der ständigen Leistungsbereitschaft und des allgegenwärtigen Stresses, ist die kurze Pause am Mittag notwenig.
Der gute alte Mittagsschlaf kommt zu neuen Ehren
Die sinnvolle Ruhe in den Stunden nach 13 Uhr einzubauen, erholt uns und regeneriert die physischen und psychischen Kräfte enorm. Wir schützen uns vorm Burn Out, wir schalten kurz und erholsam ab, um die andere Tageshälfte umso aktiver und bewusster gestalten zu können.
Wie geht es?
Trotz Angestelltenverhältnis und Grossraumbüro kann man den Mittagsschlaf in den Tagesablauf integrieren. Ein ruhiger Ort, ein abgeschiedenes Zimmer im Café, eine Fahrt in der Bahn oder einfach nur im Auto den Sitz nach hinten klappen und die Schlafbrille auflegen, reicht aus. Wichtig ist die Bereitschaft, sich zu entspannen, sich für fünf bis zehn Minuten fallen lasse zu können. Wer Meditationstechniken beherrscht ist im Vorteil, auch Autosuggestion hilft dem gestressten Zeitgenossen, um sich bewusst für kurze Zeit auszublenden. Eine entspannte Sitz- oder Liegeposition, ein abgedunkelter (Schlafbrille!!!) Raum und die innere Einstellung, sind die drei Vorraussetzungen für gelungenes Power Napping. Danach fühlt man sich erholt, das Hirn hat Ruhe getankt, der Kreislauf startet dank des Lichtes und der chronobiologischen Bedingung sofort wieder.