Unter einem Muskelfaserriss versteht man eine Verletzung die meist beim Sport auftritt. Dabei handelt es sich um das Reißen der kleinsten Muskelfasern.

Am Häufigsten treten Muskelfaserrisse im Ober- und Unterschenkel auf. Die Ursache für einen Muskelfaserriss ist die Belastung des Muskels über seinen maximalen Dehnungsgrad hinaus, wie bei schnellen Spurts oder dem schnellen und plötzlichen Abbremsen aus solchem.

Muskelverletzungen wie der Muskelfaserriss werden durch verschiedene Faktoren begünstigt und treten meistens beim Muskelaufbau auf.

So sollte immer Wert auf ein ausgiebiges Aufwärmen gelegt werden und während der Ausübung der Sportart sollten nicht zu viele Ruhepausen gemacht werden, da durch diese die Muskulatur wieder kalt wird und somit Verletzungen begünstigt. Diagnostiziert wird der Muskelfaserriss vom Arzt entweder per Ultraschall oder durch abtasten der betroffenen Stelle, an der meist eine Delle im Muskel ertastet werden kann. Typisch für den Muskelfaserriss ist auch die Beschreibung der Patienten, die einen solchen erlitten haben. Diese berichten meist von einem, während einer Übung,  plötzlich auftretenden, stechenden Schmerz im Muskel, der auch die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Als Therapie wird die sogenannte PECH(Pech, Eis, Compression, Hochlagern) Methode empfholen.