Das Brustmuskeltraining kann man facettenreich gestalten. Während die einen lieber ins Fitnessstudio an Geräten trainieren, bevorzugen es die anderen, ihre Übungen auf dem  heimischen Fußboden zu absolvieren. Der Klassiker Zuhause ist mit Sicherheit der Liegestütze, der trainiert alle Brustmuskeln, an zweiter Stelle stehen die Klimmzüge.

Mit beiden kann man zu jeder Zeit anfangen und sich von anfänglich 10 Stück schnell auf mehrere Hundert am Tag steigern. Wichtig ist es nur, mit der Belastung aufzupassen und sich nicht zu verletzen. Ein gezerrter oder gerissener Muskel ist eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit.

Bei den Liegestützen kann man mit einer vereinfachten Variante für das Brustmuskel beginnen, im dem man die Knie mit auf den Boden stellt und die Wiederholungen so langsam aufbaut, bis genug Muskelmasse vorhanden ist, um Liegestütze auch ohne das Hilfsmittel der Knie bewältigen kann. Liegestützen als Übung sind am effektivsten, wenn man in de Aufwärtsbewegung seine Arme nicht durchdrückt, sondern kurz vom höchsten Punkt innehält und einmal tief durch atmet und erst dann den Körper wieder senkt.  Auch im Fitnessstudio kann man ein Gerätetraining absolvieren und seine Brustmuskeln trainieren. Gut geeignet sind dafür die Geräte wie die Armpresse und die Brustpresse.

Die klassische Brustpresse ist keine Herausforderung, sie funktioniert im Sitzen. Dazu setzt man sich aufrecht auf die Trainingsbank und der Rücken lehnt aufrecht an der Rückenlehne. Die Arme werden rechtwinklig in Höhe der Schulter gehalten und mit den Händen greift man zu den Haltegriffen. Dann wird gegen den Widerstand der Gewicht eine Vorwärtsbewegung mit den Armen ausgeführt.

Wichtig ist dabei, dass nur die Arme arbeiten und nicht der ganze Körper mit einbezogen wird.  Auch hier wird die Übung am schwersten Punkt wieder konzentriert, in dem man vorne die Spannung kurz aufrecht erhält und dann langsam zurück in die Ausgangsposition zurückkehrt.