Eine Vollnarkose ist immer auch mit gewissen Risiken für den Patienten verbunden. Dabei wird unterschieden zwischen allgemeinen Risiken und solchen, die auf dem individuellen Gesundheitszustand des Patienten beruhen. Auch Art und Dauer der Operation sind ausschlaggebend.

Zu den allgemeinen Risiken zählen:

  • - Störungen des Herz-Kreislaufsystems
  • - Halsschmerzen und Heiserkeit
  • - allergische Reaktionen auf mit der Narkose verabreichte Medikamente
  • - Übelkeit und Erbrechen nach der Narkose
  • - Schäden im Mundraum durch den Inkubator
  • - Probleme bei der Beatmung
  • - Aspiration des Mageninhalts in die Speiseröhre oder bis in den Rachenraum

Individuell auftretende Komplikationen liegen oft in Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Rhythmusstörungen begründet.

Derartige Probleme während einer Vollnarkose sind immer auch mit Gefahren für die Gesundheit verbunden. So kann es beispielsweise mit dem Einführen des Tubus schlimmstenfalls zu einer Verletzung der Stimmbänder kommen. Gelangt Mageninhalt in den Rachen und von dort aus in die Lunge, kann die Magensäure das Lungengewebe angreifen.

Sorgfältige Voruntersuchungen sollen Risiken weitgehend minimieren. Entsprechend können die Narkosemittel und die Überwachung während der Narkose auf den Patienten abgestimmt werden.